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Entfernen infizierter ausführbarer Dateien
1. Enterprise Console2. Windows 95/98
3. Mac OS X
4. NetWare
5. Linux
6. UNIX
7. OpenVMS
1. Enterprise Console
Mit Enterprise Console können Sie infizierte ausführbare Dateien aus einem Netzwerk entfernen.
2. Windows 95/98
So entfernen Sie eine infizierte ausführbare Datei:
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Sichern Sie alle wichtigen Daten auf Ihrer Festplatte.
- Schließen Sie alle Programme.
- Klicken Sie auf "Start" > "Programme" > "Sophos Anti-Virus" und starten Sie das Programm "Sophos Anti-Virus".
- Wählen Sie die Registerkarte "Sofortstart".
- Klicken Sie auf "Optionen" > "Konfiguration". Wählen Sie "Infizierte Dateien", "Verschieben" und klicken Sie anschließend auf "OK".
- Klicken Sie auf den grünen Pfeil bzw. auf die Schaltfläche "GO", um die Überprüfung zu starten.
- Notieren Sie sich die im Protokoll auf dem Bildschirm aufgeführten infizierten Dateien.
- Löschen Sie die Dateien. Führen Sie erneut eine Virenüberprüfung durch. Ersetzen Sie die Dateien durch virenfreie Versionen von der Original-Installationsdatei oder einem virenfreien Computer.
- Klicken Sie auf "Optionen" > "Konfiguration". Deaktivieren Sie "Infizierte Dateien", "Verschieben" und klicken Sie anschließend auf "OK".
Wenn sich der Virus im Speicher befindet oder sich die Dateien nicht verschieben lassen, weil das Betriebssystem darauf zugreift, verfahren Sie wie folgt:
- Booten Sie den Computer von einer virenfreien Autostart- oder Systemdiskette.
- Löschen und ersetzten Sie die Datei manuell oder wie folgt:
Sie benötigen SWEEP für DOS auf Diskette. Erstellen Sie dazu einen Satz Notfall-SAV-Disketten.
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Sichern Sie alle wichtigen Daten auf Ihrer Festplatte.
- Starten Sie Ihren Computer von einer virenfreien Systemdiskette neu, legen Sie die "SWEEP für DOS"-Diskette in das Diskettenlaufwerk ein und geben Sie in die A:-Eingabeaufforderung Folgendes ein:
SWEEP *:
- Notieren Sie sich die infizierten Dateien.
- Löschen Sie die infizierten Dateien mit folgendem DOS-Befehl:
SWEEP *: -REMOVEF
- Ersetzen Sie die Dateien durch virenfreie Versionen von der Original-Installationsdatei oder einem virenfreien Computer.
3. Mac OS X
So entfernen Sie eine infizierte ausführbare Datei:
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Schließen Sie alle Programme.
- Starten Sie "Sophos Anti-Virus".
- Klicken Sie auf den grünen Pfeil.
- Notieren Sie sich die infizierten Dateien.
- Rufen Sie die "Sophos Anti-Virus Einstellungen" auf.
- Wählen Sie im Menü "Sofortstart" die Option "Desinfektion".
- Wählen Sie "Infizierte Dateien" und "Löschen".
- Schließen Sie die "Sophos Anti-Virus Einstellungen".
- Klicken Sie auf den grünen Pfeil.
- Klicken Sie auf "OK", wenn Sie gefragt werden, ob die Dateien gelöscht werden sollen.
- Starten Sie eine weitere Überprüfung, um sicherzustellen, dass die ausführbare Datei entfernt wurde.
- Gehen Sie zurück zu "Desinfektion" und deaktivieren Sie die Optionen "Infizierte Dateien" und "Löschen".
- Ersetzen Sie die Dateien durch virenfreie Versionen von der Original-Installationsdatei oder einem virenfreien Macintosh.
- Wenn die Probleme weiterhin auftreten, wenden Sie sich an den technischen Support.
4. NetWare
Infizierte ausführbare Dateien können in Quarantäne gestellt, umbenannt (damit sie nicht mehr ausgeführt werden können), gelöscht oder mit nicht ausführbaren Dateinamen kopiert werden.
Hinweis: Anhand der genannten Methode lassen sich auch Makroviren aus Dokumenten entfernen.
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Führen Sie eine Überprüfung durch und notieren Sie sich alle infizierten ausführbaren Dateien.
- Wählen Sie im Menü "Immediate Mode" unter "Removal mode" die gewünschte Entfernungsmethode aus.
- Löschen Sie die infizierten Dateien und ersetzen Sie sie durch Dateien von der Originalinstallation oder einer Sicherungskopie.
5. Linux
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Führen Sie eine Überprüfung durch und notieren Sie sich alle infizierten ausführbaren Dateien.
- Verwenden Sie "savscan" mit der Option "-remove"
savscan -remove
- Führen Sie eine Überprüfung durch, um sicherzustellen, dass alle Dateien entfernt wurden. Ersetzen Sie sie durch virenfreie Versionen von der Original-Installation oder einem virenfreien Computer.
6. UNIX
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Führen Sie eine Überprüfung durch und notieren Sie sich alle infizierten ausführbaren Dateien.
- Starten Sie "SWEEP" mit der Option "-remove"
sweep -remove
- Führen Sie eine Überprüfung durch, um sicherzustellen, dass alle infizierten Dateien entfernt wurden. Ersetzen Sie sie durch virenfreie Versionen von der Original-Installation oder einem virenfreien Computer.
7. OpenVMS
- Suchen Sie in der Threat-Analyse nach weiteren Hinweisen zum Virus und seiner Entfernung.
- Führen Sie über den Befehlszeilenparameter "/VF" VSWEEP von DCL aus. Dadurch werden die Namen aller infizierten Dateien in die Datei SWEEP.VIR geschrieben.
- Ermitteln Sie mit Hilfe von SWEEP.VIR, welche infizierten ausführbaren Dateien ersetzt werden müssen.
- Sie können die infizierten Dateien mit dem DCL-Befehl DELETE/ERASE löschen oder VSWEEP von DCL ausführen und den Befehlzeilenparameter "/REMOVEF" verwenden.
- Hinweis: Bei "/REMOVEF" wird nicht zum Bestätigung des Löschvorgangs aufgefordert.
- Ersetzen Sie die gelöschten Dateien durch die Originaldateien oder vertrauenswürdige Sicherheitskopien.
Details zur den Befehlszeilenparametern und den zugehörigen Sample-Batch-Dateien, finden Sie im Handbuch Sophos Anti-Virus für OpenVMS.


