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Sicherheitsanfälligkeit: MS10-008 – Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits (978262)

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Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS10-008 - Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits (978262)

CVE-/CAN-Name CVE-2010-0252
Bedrohungsstufe (Hersteller) Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs) Mittelschwer
Lösung

MS10-008

Erklärung des Herstellers Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite anzeigt, die mit Internet Explorer ein ActiveX-Steuerelement instanziiert. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Dieses Update beinhaltet außerdem Kill Bits für vier ActiveX-Steuerelemente von Drittanbietern.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem ein Kill Bit gesetzt wird, damit das anfällige Steuerelement nicht in Internet Explorer ausgeführt wird.
Anmerkungen von SophosLabs Die Sicherheitslücke liegt im ActiveX Control-Steuerelement "Microsoft Data Analyzer" vor. Angreifer können die Sicherheitslücke remote durch Hosten einer Website ausnutzen, die vom Benutzer bereitgestellte Inhalte akzeptiert. Wenn ein Nutzer mit Administratorrechten die Website aufruft, kann der Angreifer die vollständige Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Andernfalls kann der Remote-Angreifer die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Remote-Angreifer können die Sicherheitslücke jedoch auch ausnutzen, indem Sie dem Benutzer einen Link zur Website mit der Sicherheitslücke senden und zum Besuch der Website aufrufen.

Wenn Microsoft Data Analyzer nicht bereits installiert war, kann die Sicherheitslücke nicht ausgenutzt werden.
Testergebnis von den SophosLabs -
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples -
Erkennungsdatum 9. Februar 2010
Betroffene Software Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2**
Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2**
Windows Server 2008 für Itanium-Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme
Windows 7 für x64-Systeme
Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme**
Windows Server 2008 R2 für Itanium-Systeme

**Die Server Core-Installation ist davon nicht betroffen. Die Sicherheitslücke betrifft unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 bei Installation mit der Server Core-Option nicht.
Links zu diesem Thema http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-008.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2010-0252
Quelle MAPP-Programm
Updates 9. Februar 2010: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.