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Sicherheitsanfälligkeit: MS10-005 – Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (977935)

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Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS10-005 - Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (977935)

CVE-/CAN-Name CVE-2010-0250
Bedrohungsstufe (Hersteller) Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs) Mittelschwer
Lösung

MS10-013

Erklärung des Herstellers Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete AVI-Datei öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Anmerkungen von SophosLabs Die Sicherheitslücke lässt sich insbesondere über Social-Engineering-E-Mails mit schädlichen Anhängen, über Mediendateien, die auf schädlichen Websites gehostet werden, oder über Filesharing-Netzwerke ausnutzen. SophosLabs stuft die Sicherheitslücke als mittelschweres Risiko ein. Zwar liegen uns noch keine schädlichen AVI-Dateien vor, die auf die Sicherheitslücke abzielen, doch raten wir Benutzern dringend, das Update so bald wie möglich zu installieren.
Testergebnis von den SophosLabs -
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples -
Erkennungsdatum 9. Februar 2010
Betroffene Software Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1, und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für Itanium-Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme
Windows 7 für x64-Systeme
Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme
Windows Server 2008 R2 für Itanium-Systeme
Links zu diesem Thema http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-013.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2010-0250
Quelle MAPP-Programm
Updates 9. Februar 2010: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.