Sicherheitsanfälligkeit: MS10-023 – Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher kann Remotecodeausführung ermöglichen (981160)
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| Details | |
|---|---|
| Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung |
Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher kann Remotecodeausführung ermöglichen (981160) |
| CVE-/CAN-Name | CVE-2010-0479 |
| Bedrohungsstufe (Hersteller) | WICHTIG |
| Bedrohungsstufe (SophosLabs) | Niedrig |
| Lösung | |
| Erklärung des Herstellers | Durch dieses Sicherheits-Update wird eine Sicherheitslücke in Microsoft Office Publisher behoben, die von Privatanwendern gemeldet wurde und Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn von einem Benutzer eine Publisher-Datei mit speziellen Eigenschaften geöffnet wird. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. |
| Anmerkungen von SophosLabs | Die Sicherheitsanfälligkeit liegt in Dateiparse-Code vor, wenn Microsoft Office Publisher versucht, eine speziell gestaltete Publisher-Datei zu öffnen. Nutzt ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, könnte er als angemeldeter Benutzer Remotecode ausführen. Wenn ein Benutzer als Administrator auf einem Computer angemeldet ist, können Angreifer eventuell die Kontrolle über diesen Rechner übernehmen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Sophos stuft das Risiko als gering ein, da die Sicherheitslücke nicht öffentlich gemeldet wurde und nicht weit verbreitet ist. |
| Testergebnis von den SophosLabs | - |
| Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke | Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. |
| Eingang des ersten Samples | - |
| Erkennungsdatum | 13. April 2010 |
| Betroffene Software | Microsoft Office Publisher 2002 Service Pack 3 Microsoft Office Publisher 2003 Service Pack 3 Microsoft Office Publisher 2007 Service Pack 1 Microsoft Office Publisher 2007 Service Pack 2 |
| Links zu diesem Thema | http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-023.mspx http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0479 |
| Quelle | MAPP-Programm |
| Updates | 13. April 2010: erste Analyse |
Begriffserklärung
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.
CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.
Bedrohungsstufe (Hersteller):
Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite
Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs
- GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
- MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
- HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
- KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).
Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.
Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.
Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).
Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.
Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.
Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 110671
- Erstellt: 13.04.2010
- Letztes Update: 28.09.2010


