Sicherheitsanfälligkeit: MS10-022 – Sicherheitsanfälligkeit im Skriptmodul VBScript kann Remotecodeausführung ermöglichen (981169)
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| Details | |
|---|---|
| Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung |
Sicherheitsanfälligkeit im Skriptmodul VBScript kann Remotecodeausführung ermöglichen (981169) |
| CVE-/CAN-Name | CVE-2010-0483 |
| Bedrohungsstufe (Hersteller) | WICHTIG |
| Bedrohungsstufe (SophosLabs) | Mittelschwer |
| Lösung | |
| Erklärung des Herstellers | Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in VBScript unter Microsoft Windows, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als Hoch eingestuft. Unter Windows Server 2008, Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann der anfällige Code nicht ausgenutzt werden, aber da der Code vorhanden ist, wird dieses Update als Tiefenverteidigungsmaßnahme bereitgestellt und weist keine Bewertung des Schweregrads auf. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn eine schädliche Website ein speziell gestaltetes Dialogfeld auf einer Webseite anzeigt und ein Benutzer die F1-Taste drückt, woraufhin das Windows-Hilfesystem mit einer vom Angreifer bereitgestellten Windows-Hilfedatei gestartet wird. Wenn ein Benutzer als Administrator auf einem Computer angemeldet ist, können Angreifer aufgrund der Sicherheitslücke eventuell die Kontrolle über diesen Rechner übernehmen. |
| Anmerkungen von SophosLabs | Die Sicherheitslücke kann Remotecodeausführung ermöglichen. Sie zielt auf die Art und Weise ab, in der VBScript in Internet Explorer mit der Windows-Hilfedatei interagiert. Windows-Hilfedateien bergen generell ein Sicherheitsrisiko; durch die Implementierung von VBScript auf betroffenen Systemen können Angreifer ein Hilfedateiverzeichnis angeben, wenn ein Dialogfeld auf einer Website angezeigt wird. Wenn Benutzer bei angezeigtem Dialogfeld die F1-Taste drücken, wird die speziell gestaltete Hilfedatei u.U. vom Windows-Hilfesystem geladen, und im Sicherheitsumfeld des derzeit angemeldeten Benutzers kann Remotecode ausgeführt werden. Nutzt ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, könnte er als angemeldeter Benutzer Remotecode ausführen. Wenn ein Benutzer als Administrator auf einem Computer angemeldet ist, können Angreifer eventuell die Kontrolle über diesen Rechner übernehmen. |
| Testergebnis von den SophosLabs | - |
| Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke | Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. |
| Eingang des ersten Samples | - |
| Erkennungsdatum | 13. April 2010 |
| Betroffene Software | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 Service Pack 2 Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1, und Windows Vista Service Pack 2 Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für Itanium-Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-Systeme Service Pack 2 Windows 7 für 32-Bit-Systeme Windows 7 für x64-Systeme Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme Windows Server 2008 R2 für Itanium-Systeme |
| Links zu diesem Thema | http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-022.mspx http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0483 |
| Quelle | MAPP-Programm |
| Updates | 13. April 2010: erste Analyse |
Begriffserklärung
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.
CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.
Bedrohungsstufe (Hersteller):
Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite
Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs
- GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
- MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
- HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
- KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).
Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.
Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.
Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).
Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.
Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.
Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 110672
- Erstellt: 13.04.2010
- Letztes Update: 28.09.2010


