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Sicherheitsanfälligkeit: MS10-021 – Sicherheitsanfälligkeiten im Windows-Kernel können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (979683)

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Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

Sicherheitsanfälligkeiten im Windows-Kernel können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (979683)

CVE-/CAN-Name CVE-2010-0234
CVE-2010-0235
CVE-2010-0236
CVE-2010-0237
CVE-2010-0238
CVE-2010-0481
CVE-2010-0482
CVE-2010-0810
Bedrohungsstufe (Hersteller) WICHTIG
Bedrohungsstufe (SophosLabs) Niedrig
Lösung

MS10-021

Erklärung des Herstellers Dieses Sicherheitsupdate behebt mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn sich ein Angreifer lokal anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeiten können nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden.
Anmerkungen von SophosLabs Die von diesem Sicherheitsupdate behobenen Sicherheitsanfälligkeiten beziehen sich auf diverse Komponentenfunktionen des Windows-Kernels. Einige Beispiele:
- Falsche Validierung eines an einen Systemaufruf übertragenen Arguments
- Nicht ordnungsgemäße Verarbeitung speziell gestalteter symbolischer Verbindungen
- Falsche Speicherzuweisung bei der Extraktion des Zielschlüssels aus einem Registrierungsschlüssel vom Typ "symbolische Verbindung"
- Nicht ordnungsgemäße Verarbeitung der Einschränkungen bei der Erstellung einer symbolischen Verbindung zwischen vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Registrierungsstrukturen
- Falsche Validierung von Registrierungsschlüsseln
- Fehler bei der Validierung eines virtuellen Pfads zur Überprüfung seiner Gültigkeit
- Falsche Validierung des Umsetzungsabschnitts speziell gestalteter Dateien
- Falscher Umgang mit Ausnahmen

Da Angreifer zur Ausnutzung der Sicherheitslücke auf dem betroffenen System angemeldet sein müssen und Remote- oder anonyme Benutzer die Sicherheitslücken nicht ausnutzen können, hat Sophos das Risiko als gering eingestuft.
Testergebnis von den SophosLabs -
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples -
Erkennungsdatum 13. April 2010
Betroffene Software Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-Systeme
Windows Vista
Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für x64-Systeme und Windows Server 2008 für x64-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für Itanium-Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme
Windows 7 für x64-Systeme
Windows Server 2008 R2 für x64-Systeme
Windows Server 2008 R2 für Itanium-Systeme
Links zu diesem Thema http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-021.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0234
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0235
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0236
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0237
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0238
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0481
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0482
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0810
Quelle MAPP-Programm
Updates 13. April 2010: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Derzeit zugewiesener CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO - Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO - Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO - Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.