Enterprise Console 4.5 Bekannte Probleme
Weitere Informationen zur neuen Version entnehmen Sie bitte der Versionsinfo.
Allgemein
- (DEF61122) Beim Versuch, ein Produkt zu abonnieren, das aus dem Warehouse entfernt wurde, reagiert die Benutzeroberfläche nicht mehr und ein Ausnahmefehler wird gemeldet.
Suchen Sie das fehlerhafte Abonnement: Klicken Sie hierzu auf die Abonnements und suchen Sie nach einem Abonnement mit GUID für die Produktversion (in der Statusspalte steht, dass das Produkt nicht mehr vorhanden ist) und wählen Sie das Produkt ab.
- (DEF 60191) Wenn Enterprise Console in einem Pfad mit Buchstaben mit Akzenten installiert wird, ist die Statusanzeige im Dashboard nicht korrekt. Provisorische Lösung: Wählen Sie ein Installationsverzeichnis, dessen Pfad sich aus Standard-US-ASCII-Zeichen zusammensetzt.
- (WKI 59904) Wenn nur Microsoft .NET 4 vorhanden ist, lässt sich Enterprise Console nicht installieren. .NET 4 ersetzt .NET 3.5, umfasst jedoch nicht alle erforderlichen Komponenten. Provisorische Lösung: Installieren Sie .NET 3.5 SP1 aus dem Ordner "installer prerequisites" von Enterprise Console.
- (DEF 59111)Unter Umständen werden in der Ereignisanzeige von Windows viele "MSSQL$SOPHOS"-Fehler angezeigt. Sie werden fälschlicherweise vom Installer für Microsoft SQL Server 2008 Express angezeigt und können ignoriert werden.
- (DEF 58819) Enterprise Console installiert Microsoft .NET Framework 3.5 Service Pack 1 als erforderliche Komponente. Es können Probleme mit folgenden mit den Exchange Web-Diensten in Verbindung stehenden Komponenten auftreten:
- Outlook Web Access,
- Office Kommunikationsserver-Integration,
- Outlook Adressbuch,
- Abwesenheitsmeldungen.
- (DEF 57377) Wenn Sie bei einer benutzerdefinierten Installation ein Datenbankidentitätswechselkonto erstellen, wird vom Installationsassistenten darauf hingewiesen, dass das erstellte Konto durch Eingabe des Gruppennamens zu einer beliebigen Gruppe hinzugefügt werden kann. Wenn Sie eine Gruppe eingeben, wird das neu erstellte Konto nicht zur Gruppe hinzugefügt; die Funktionsweise von Enterprise Console sollte dadurch jedoch nicht beeinträchtigt werden.
- (DEF56835 und DEF56836) Wenn Sie bei einer benutzerdefinierten Installation die Option "Vorhandenen Benutzer wählen" auswählen, um eine Verbindung zur Datenbank herzustellen, wird der Benutzername fälschlicherweise als "SophosUpdateMgr" in der Registrierung gespeichert. Der Management-Dienst kann so keine Verbindung zur Datenbank herstellen. Das Problem lässt sich daran erkennen, dass beim Starten der Konsole eine Meldung auf einen Verbindungsfehler hinweist.
Provisorische Lösung:
Führen Sie auf dem Computer, auf dem der Management-Dienst gehostet wird, folgende Schritte durch:
- Navigieren Sie in der Registrierung zu HKLM\Software\Sophos\EE\ Management Tools\DatabaseUser
- Korrigieren Sie die Werte "DatabaseUsername" und "DatabaseUserDomain".
Hinweis: "DatabaseUserPassword" ist korrekt und sollte nicht geändert werden, da der Wert verschlüsselt ist. - Verfahren Sie auf dem Computer, auf dem die Datenbank gehostet wird wie folgt:
Fügen Sie den Benutzer zur Gruppe "Sophos DB Admin" hinzu.
- (DEF 56630) Wenn eine Verbindung zum Internet besteht, lädt der Microsoft .NET 3.5 SP1-Installer den aktuellen .NET-Installer herunter, auch wenn dies nicht erforderlich ist. Dies kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Provisorische Lösung: Trennen Sie bei der Installation die Internetverbindung.
- (DEF56407) Verteilte Installation: Der Sophos Management-Dienst wird nach der erforderlichen Abmeldung und erneuten Anmeldung nicht gestartet, wenn die Datenbankinstanz vorhanden ist, die erforderlichen Netzwerkprotokolle jedoch nicht aktiviert sind.
Bei verteilten Installationen von Sophos Enterprise Console (SQL Server befindet sich auf einem anderen Server) wird der Sophos Management-Dienst (nach der erforderlichen Abmeldung und erneuten Anmeldung) unter Umständen nicht gestartet, wenn die "SOPHOS"-Datenbankinstanz mit PureMessage für Microsoft Exchange erstellt wurde oder bei der SQL-Server-Instanz das TCP/IP-Protokoll deaktiviert wurde.
Provisorische Lösung:
- Bei der gemeinsamen Installation von Sophos Enterprise Console und PureMessage muss zunächst Sophos Enterprise Console installiert werden.
- Wenn PureMessage für Exchange bereits vorhanden ist, oder Sie eine SQL Server 2005/2008-Datenbank auf einem anderen Server (einer Remote-Datenbank) einsetzen und das Problem auftritt, aktivieren Sie das TCP/IP-Protokoll für die Datenbankinstanz mit dem SQL Server-Konfigurationsmanager und starten Sie den SQL Server-Browserdienst.
- (WKI 53802) Die erforderliche Komponente ".NET 3.5" lässt sich auf Windows 2008 R2 nicht installieren.
Wenn Sie den Installer unter Windows 2008 R2 ausführen, kann ".Net 3.5" nicht installiert werden. Aus dem gleichen Grund kann der Installer auch nicht direkt ausgeführt werden. Unter Windows 2008 R2 muss ".Net 3.5" aktiviert werden und kann nicht einfach automatisch installiert werden.
- (WKI 51823, 52363) Microsoft SQL Server 2008 ist mit Windows 2003 Server SP1 und Windows Essential Business Server 2008 nicht kompatibel. Provisorische Lösung: Installieren Sie vor der Installation von Enterprise Console Microsoft SQL Server 2005 (Express). Wählen Sie bei der Installation von Enterprise Console die benutzerdefinierte Installation und deaktivieren Sie SQL Server 2008.
- (DEF 50935) Die Installation von SQL Server Express 2008 SP1 auf Windows 7 oder Windows 2008 R2 als Bestandteil von Sophos Enterprise Console schlägt möglicherweise fehl. Es wird gemeldet, dass der Installationsassistent abgebrochen wurde und der Fehler "Die Installation von Microsoft SQL Server 2008 Express Edition ist fehlgeschlagen" wird angezeigt. Wiederholen Sie das Setup von Sophos Enterprise Console, wenn das Problem behoben wurde." wird angezeigt. Es handelt sich hierbei um einen Bug in SQL Server Express 2008. Provisorische Lösung: Wiederholen Sie die Installation von Enterprise Console.
- (DEF 61237) Falscher Firewall-Dialog/Alert. Wenn Endpoints auf Sophos Endpoint Security and Control, Version 9.5, upgegradet werden, wird in Sophos Client Firewall (je nach Richtlinie) unter Umständen ein Warndialog angezeigt oder ein Enterprise Console-Alert ausgegeben. Darin wird Netzwerkzugriff für den von "ALMON.EXE" gestarteten Prozess "SAVPROXY.EXE" (beide befinden sich im Ordner %Programme%/SOPHOS/...) angefordert. Provisorische Lösung: Erlauben Sie allen von "ALMON" gestarteten Prozessen Netzwerkzugriff und starten Sie die betroffenen Endpoints neu. Der Alert wird nicht wieder angezeigt.
- (DEF 60930) Nach dem Upgrade von Enterprise Console von Version 4.0 auf 4.5, wird, wenn Sie in einem Sophos Update Manager eine feste Version abonniert haben, angezeigt, dass weiterhin diese Version abonniert wird. In Wirklichkeit wird jedoch ein Update auf SUM 1.1.1 (für Enterprise Console 4.5) durchgeführt.
- (DEF 57865) Bei einem Upgrade von EM Library auf SUM (Sophos Update Manager) schlägt die Migration fehl, wenn keine Zugangsdaten für das CID eingegeben werden.
Provisorische Lösung:
Die Zugangsdaten für das CID dürfen nicht leer sein.
- (DEF 57375) Nach dem Downgrade eines verwalteten Computers mit Enterprise Console werden die Sophos Agent- und Message Router-Dienste angehalten. Provisorische Lösung: Starten Sie die Sophos Agent- und Message Router-Dienste neu.
Allgemein
- (DEF 61278) Reservierter Standardverteilungsfreigabenname "SophosUpdate"
Beim Erstellen einer Update Manager-Verteilung kann nicht auf neue Freigaben mit der Bezeichnung "SophosUpdate" verwiesen werden, da "SophosUpdate" jetzt ein reservierter Freigabenname für die Standardfreigabe ist.Verwenden Sie beim Erstellen neuer Freigaben andere Namen als "Update".
Wenn Sie in Update-Richtlinien einen primären oder sekundären Update-Standort auswählen, werden im Dropdown-Menü nur die Standardfreigabepfade im NetBIOS-Format angegeben (Beispiel: \\Server\SophosUpdate), obwohl unter Umständen der vollqualifizierte Domänenname (Beispiel \\server.de.acme\SophosUpdate) erforderlich ist.
Provisorische Lösung:
Geben Sie den FQDN-Pfad in das Feld mit dem Server-Standort-Update-Pfad ein. - (DEF 52458) Bei einer Installation mit mehreren SUMs, die direkt von Sophos Updates beziehen, enthält die Liste der verfügbaren Software unter Umständen nicht sofort die aktuellen Daten, wenn ein neues Abonnement eingerichtet oder ein vorhandenes Abonnement bearbeitet wird. Diese Verzögerung tritt auf, weil nicht bekannt ist, welcher SUM als Master fungiert. Die Dauer der Verzögerung hängt vom SUM-Update-Zeitraum und der Anzahl an SUMs, die Updates von Sophos beziehen, ab.
Provisorische Lösung:
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Öffnen Sie auf dem Management-Server %Programme%\Sophos\Enterprise Console\Objects.xml in einem Texteditor und suchen Sie nach folgendem Text:
<object name="ServerDataMonitor type="Sophos.Management.Services.Sddma.ServerDataMonitor, Sophos.Management.Services.Sddma" singleton="false">
oder
Legen Sie einen SUM anhand der Anweisungen im Support-Artikel 57638 manuell als maßgebenden SUM fest: www.sophos.de/support/knowledgebase/article/57638.html.
- (WKI 60947) Es wird der gleiche Wert für "Zeitpunkt des letzten binären Updates" und "Zeitpunkt des letzten Schutz-Updates" von SUM angezeigt (jeweils das letzte Update).
- (DEF 60177) Die Kennungen von Protokollmeldungen des Web-Schutzes können nicht zugeordnet werden. Beispiel: "Web-Anfrage "www.beispiel.de" wurde für Benutzer PC123\Tim blockiert". "Mal/HTMLGen-A" wurde auf dieser Website erkannt, Referenzkennung 19". Diese Kennungen wurden nicht definiert.
- (DEF 59336) Enterprise Console stürzt beim Bearbeiten eines neu erstellten UNC- oder HTTP-Pfads ab. Wenn Sie das Dialogfeld Update Manager konfigurieren öffnen, auf die Registerkarte Quellen klicken, einen UNC- oder HTTP-Freigabenpfad hinzufügen, auf OK klicken und anschließend sofort versuchen, den Pfad zu ändern, stürzt Enterprise Console ab. Provisorische Lösung: Klicken Sie nach Eingabe des Freigabepfads auf OK, ignorieren Sie die Fehlermeldung, schließen Sie das Dialogfeld Update Manager konfigurieren per Klick auf OK und öffnen Sie es bei Bedarf erneut.
- (DEF 58871, DEF 58872) Beim Erkennen von Computern oder der Synchronisierung mit Active Directory kann Enterprise Console unter Umständen nicht zwischen mehreren Computern unterscheiden und weist sie wechselweise verschiedenen Gruppen zu. Das Problem tritt auf, wenn sich Computer mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Domänen oder Subdomänen befinden.
Provisorische Lösung:
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:- 1. Option: Stellen Sie vor der Suche in Enterprise Console sicher, dass Sophos RMS (Remote Management Service) installiert ist und auf allen Computern mit dem gleichen Namen ausgeführt wird. 2. Option: Synchronisieren Sie keine Active Directory-Gruppen mit Computern mit dem gleichen Namen. Verwalten Sie diese Computer manuell.
- 3. Option: Ändern Sie mehrfach vergebene Computernamen im Netzwerk.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 111297
- Erstellt: 25.06.2010
- Letztes Update: 28.09.2010


