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Sicherheitsanfälligkeit: MS09-056. Sicherheitsanfälligkeiten in Windows Crypto-API können Spoofing ermöglichen (974571)

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 Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS09-056. Sicherheitsanfälligkeiten in Windows Crypto-API können Spoofing ermöglichen (974571)

CVE-/CAN-Name

CVE-2009-2510, CVE-2009-2511

Bedrohungsstufe (Hersteller)Schwerwiegend
Bedrohungsstufe (SophosLabs)Niedrig
Lösung

MS09-056

Erklärung des Herstellers

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Spoofing ermöglichen, wenn ein Angreifer Zugriff auf das Zertifikat erhält, das vom Endbenutzer zur Authentifizierung verwendet wird.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem die Crypto-API dahingehend geändert wird, dass Zertifikatsnamen mit Null-Terminatoren abgelehnt und ASN.1-Objektbezeichner ordnungsgemäß überprüft werden.

Diese Sicherheitsanfälligkeiten können dazu führen, dass sich ein Angreifer als ein Benutzer oder System ausgibt.

Anmerkungen der SophosLabs

Dieses Update behebt zwei öffentlich gemeldete Spoofing-Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows.

Anfällige Systeme können über Client-Anwendungen ausgenutzt werden, die HTTPS Websites durchsuchen oder X.509 für Zertifikate benutzen, z.B. um E-Mail-Konversationen zu schützen. Diese Spoofing-Sicherheitsanfälligkeiten sind in der Microsoft Windows CryptoAPI-Komponente enthalten, wenn ASN.1-Informationen und ASN.1-Objektbezeichner von X.509-Zertifikaten analysiert werden.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, kann sich als ein anderer Benutzer oder anderes System ausgeben. In Verbindung mit bestimmten anderen Angriffen, wie z.B. DNS-Spoofing, kann ein Angreifer das digitale Zertifikat einer Website für eine beliebige Anwendung fälschen, die CryptoAPI verwendet.

Testergebnis von den SophosLabs
Bekannter Missbrauch der SicherheitslückeZum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples
Erkennungsdatum13. Oktober 2009
Betroffene Software

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2 and Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme
Windows 7 für x64-basierte Systeme
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme*
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

* Server Core-Installation ist betroffen. Dieses Update trifft mit dem gleichen Schweregrad auf unterstützte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 zu, ungeachetet dessen, ob sie mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln, Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht zutrifft. Siehe Vergleich der Server Core-Installationsoptionen.

Links zu diesem Themahttp://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/ms09-056.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2510
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2511
QuelleMicrosoft MAPP-Programm
Ian Wright (CVE-2009-2510)
Jean-Luc Giraud (CVE-2009-2510)
Dan Kaminsky (CVE-2009-2510, CVE-2009-2511)
Updates14. Oktober 2009: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.