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Sicherheitsanfälligkeit: MS09-063. Sicherheitsanfälligkeit in Webdiensten auf Geräte-API kann Remotecodeausführung ermöglichen

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 Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS09-063. Sicherheitsanfälligkeit in Webdiensten auf Geräte-API kann Remotecodeausführung ermöglichen

CVE-/CAN-Name

CVE-2009-2512

Bedrohungsstufe (Hersteller)Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs)Mittelschwer
Lösung

MS09-063

Erklärung des HerstellersDieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Webdiensten auf Geräte-Anwendungsprogrammierschnittstellen (WSDAPI) im Windows-Betriebssystem. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein betroffenes Windows-System ein speziell gestaltetes Paket erhält. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann nur von Angreifern im lokalen Subnetz ausgenutzt werden.
Anmerkungen der SophosLabs

Dieses Update behebt eine Sicherheitsanfälligkeit in Webdiensten auf Geräte-API in Windows, die eine Remotecodeausführung ermöglicht.  Wenn die Kopfzeilen in WSDAPI-Nachrichten nicht gefiltert werden, kann dies zu Stapelbeschädigungen führen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein anfälliges System erlangen.

Microsoft haben CVE-2009-2512 nicht öffentlich gemeldet. Mit aus diesem Grunde stufen die SophosLabs diese Sicherheitsanfälligkeit als mittelschwere Bedrohung ein.

Es empfiehlt sich, diesen Patch so schnell wie möglich zu installieren.

Testergebnis von den SophosLabs
Bekannter Missbrauch der SicherheitslückeZum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples
Erkennungsdatum10. November 2009
Betroffene Software

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

* Die Core-Installation von Windows Server 2008 Server ist betroffen.

Links zu diesem Themahttp://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS09-063.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2512
Quelle

Microsoft MAPP-Programm

Neel Mehta von Google Inc

Updates10. November 2009: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.