Sicherheitsanfälligkeit: MS09-065. Sicherheitsanfälligkeiten in Windows-Kernelmodustreibern können Remotecodeausführung ermöglichen
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| Details | |
|---|---|
| Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung | MS09-065. Sicherheitsanfälligkeiten in Windows-Kernelmodustreibern können Remotecodeausführung ermöglichen |
| CVE-/CAN-Name | |
| Bedrohungsstufe (Hersteller) | Kritisch |
| Bedrohungsstufe (SophosLabs) | Hoch |
| Lösung | |
| Erklärung des Herstellers | Dieses Sicherheitsupdate behebt mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten im Windows-Kernel. Die schwerste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer Inhalte anzeigt, die in einer speziell gestalteten EOT-Schriftart (Embedded OpenType) dargestellt wurden. In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestalteten eingebetteten Schriftarten einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss der Angreifer den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Site des Angreifers führt. |
| Anmerkungen der SophosLabs | Dieses Update behebt zwei Sicherheitsanfälligkeiten bei der Privilegeskalation und eine Sicherheitsanfälligkeit im Kernel für mehrere Versionen von Microsoft Windows, die Remotecodeausführung ermöglichen. Um die beiden Sicherheitsanfälligkeiten bei der Privilegeskalation missbrauchen zu können, muss der Angreifer bereits Code auf dem lokalen Gerät ausführen, der nicht im Kontext mit dem System steht. Um die Sicherheitsanfälligkeit, die Remotecodeausführung ermöglicht, missbrauchen zu können, muss der Angreifer nur erreichen, dass der Benutzer Inhalte anzeigt, die eine speziell gestaltete Embedded OpenType-Schriftart enthält. Obwohl SophosLabs bisher noch keine Beispiele bekannt sind, in denen Malware diese Sicherheitsanfälligkeiten missbraucht, wird diesem Update von den SophosLabs aufgrund des Risikos der Angriffsmethoden in Verbindung mit der Sicherheitsanfälligkeit, die Remotecodeausführung ermöglicht, eine hohe Bedrohungsstufe zugewiesen. Es empfiehlt sich, diesen Patch so schnell wie möglich zu installieren. |
| Testergebnis von den SophosLabs | – |
| Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke | Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. |
| Eingang des ersten Samples | – |
| Erkennungsdatum | 10. November 2009 |
| Betroffene Software | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 Service Pack 2 Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 |
| Links zu diesem Thema | http://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS09-065.mspx http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-1127 http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2513 http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2514 |
| Quelle | Microsoft MAPP-Programm Agin Sun meldete die Win32k NULL Pointer Dereferenzierungssicherheitsanfälligkeit (CVE-2009-1127) Tavis Ormandy von Google Inc. meldete die Win32k EOT Analysesicherheitsanfälligkeit (CVE-2009-2514) |
| Updates | 10. November 2009: erste Analyse |
Begriffserklärung
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.
CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.
Bedrohungsstufe (Hersteller):
Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite
Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs
- GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
- MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
- HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
- KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).
Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.
Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.
Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.
Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).
Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.
Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.
Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.
Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.
- Artikel-ID: 66385
- Erstellt: 10.11.2009
- Letztes Update: 10.11.2009


