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Sicherheitsanfälligkeit: MS09-071 - Sicherheitsanfälligkeiten im Internetauthentifizierungsdienst können Remotecodeausführung ermöglichen (974318)

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 Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS09-071 - Sicherheitsanfälligkeiten im Internetauthentifizierungsdienst können Remotecodeausführung ermöglichen (974318)

CVE-/CAN-Name

CVE-2009-2505, CVE-2009-3677

Bedrohungsstufe (Hersteller)Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs)Mittelschwer
Lösung

MS09-071

Erklärung des HerstellersDieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwereren Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn vom Internetauthentifizierungsdienst-Server empfangene Nachrichten beim Verarbeiten von PEAP-Authentifizierungsversuchen falsch in den Speicher kopiert werden. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Server mit Internetauthentifizierungsdienst oder Netzwerkrichtlinienserver sind nur betroffen, wenn PEAP mit MS-CHAP v2-Authentifizierung verwendet wird.
Anmerkungen der SophosLabs

Mit diesem Update werden zwei Sicherheitsanfälligkeiten behoben. Es ist jedoch unklar, ob CVE-2009-2505 öffentlich gemeldet wurde. Größten Teils scheint sich das Angriffspotenzial dieser Sicherheitsanfälligkeiten auf eine Privilegeskalation zu beschränken, wobei Remotecodeausführung nur auf bestimmten Windows Betriebssystemversionen möglich ist.

Die SophosLabs empfehlen Benutzern, dieses Update so schnell wie möglich zu installieren. Da jedoch bisher kein Missbrauch dieser Anfälligkeiten bekannt geworden ist, wird diesem Update eine mittlere Bedrohungsstufe zugewiesen.

Testergebnis von den SophosLabs
Bekannter Missbrauch der SicherheitslückeZum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples
Erkennungsdatum8. Dezember 2009
Betroffene Software

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 
Windows XP Service Pack 2
Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2   
Windows Server 2003 Service Pack 2    
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2    
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme    
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1    
Windows Vista Service Pack 2   
Windows Vista x64 Edition
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1   
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2   
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*    
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*   
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*   
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*  
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme   
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

* Server Core-Installation ist nicht betroffen.

Links zu diesem Themahttp://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS09-071.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-2505
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-3677
QuelleMicrosoft MAPP-Programm
Updates8. Dezember 2009: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.