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Sicherheitsanfälligkeit: MS09-074 - Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Project kann Remotecodeausführung ermöglichen (967183)

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 Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS09-074 - Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Project kann Remotecodeausführung ermöglichen (967183)

CVE-/CAN-Name

CVE-2009-0102

Bedrohungsstufe (Hersteller)Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs)Mittelschwer
LösungMS09-074
Erklärung des HerstellersDieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Project. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Project-Datei öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Anmerkungen der SophosLabsHierbei handelt es sich um eine Sicherheitsanfälligkeit, die Remotecodeausführung in einer Softwareanwendung mit Industriestandard ermöglichen kann. Das bedeutet, der durch diese Sicherheitsanfälligkeit verursachte mögliche Schaden kann hoch sein, wenn Benutzer speziell gestaltete MS Project-Dateien öffnen. Bisher wurden noch keine Beweise gefunden, dass diese Sicherheitsanfälligkeit missbraucht wird. Da nun auch ein Patch zur Verfügung steht, um diesen Fehler zu beheben, wird dieser Sicherheitsanfälligkeit von Sophos eine mittlere Bedrohungsstufe zugewiesen.
Testergebnis von den SophosLabs
Bekannter Missbrauch der SicherheitslückeZum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples
Erkennungsdatum8. Dezember 2009
Betroffene SoftwareMicrosoft Project 2000, Service Release 1
Microsoft Project 2002, Service Release 1
Microsoft Project 2003, Service Release 3
Links zu diesem Themahttp://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS09-074.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2009-0102
QuelleMicrosoft MAPP-Programm
Updates8. Dezember 2009: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.