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Desinfektion von PE-Dateien

Achtung: Diese Hinweise sind nicht auf alle Programmdateiviren anwendbar. Lesen Sie bitte die Analyse jedes einzelnen Virus für genaue Informationen zu seiner Desinfektion. Sollte eine Virenkennungsdatei (IDE) erforderlich sein, laden Sie diese herunter und speichern Sie sie auf Diskette.

1. Desinfektion von PE-Dateien auf Windows NT/2000/XP
2. Desinfektion von PE-Dateien auf Windows 95/98/Me
3. Desinfektion oder Entfernung von PE-Dateien auf anderen Plattformen

1. Desinfektion von PE-Dateien auf Windows NT/2000/XP

Auf einem leicht infizierten Computer unter Windows NT/2000/XP, auf dem keine wichtigen Dienste infiziert wurden, kann SAV32CLI von einer Befehlseingabeaufforderung mit dem Parameter -DI gestartet werden.

Lesen Sie zuerst die Hinweise zur Wiederherstellung in der Virenanalyse, um herauszufinden, ob zusätzliche Maßnahmen vor (oder nach) der Desinfektion erforderlich sind. Lesen Sie außerdem nach, ob Sie eine IDE-Datei benötigen. Wenn dies der Fall ist, laden Sie die entsprechende IDE herunter und speichern Sie sie auf Diskette.

Im Ordner WIN32\I386\SAV32CLI auf der Sophos-CD finden Sie eine Kopie von SAV32CLI. Wenn Sie keine zusätzlichen IDE-Dateien benötigen, können Sie SAV32CLI direkt von diesem Verzeichnis aus starten. Wenn Sie zusätzliche IDE-Dateien benötigen, gehen Sie folgendermaßen vor: Kopieren Sie auf einem nicht infizierten Computer diesen Ordner auf ein Speichermedium, auf dem ein Schreibschutz möglich ist. Fügen Sie sämtliche relevante IDEs zu diesem Ordner hinzu und aktivieren Sie den Schreibschutz des Datenträgers (bzw. schließen Sie auf einem CD/R oder CD/RW die Sitzung).

Sie können auch eine Notfallkopie von SAV32CLI herunterladen. Starten Sie auf einem nicht infizierten Windows-Computer diese Datei, um den Inhalt in den SAV32CLI-Ordner auf einem Speichermedium zu entpacken, das über einen Schreibschutz verfügt. Fügen Sie alle relevanten IDEs zu diesem Ordner hinzu und aktivieren Sie den Schreibschutz des Datenträgers (bzw. schließen Sie auf einem CD/R oder CD/RW die Sitzung).

Schließen Sie nun alle eventuell aktiven Programme und Dienste und öffnen Sie eine Befehlseingabeaufforderung.

Auf Windows NT

Auf Windows 2000

Auf Windows XP

Geben Sie an einer Befehlseingabeaufforderung folgendes ein:

E:

wobei E: das Laufwerk ist, in das Sie die Diskette mit SAV32CLI eingelegt haben.

Wenn Sie die Sophos-CD verwenden, geben Sie folgendes ein:

CD WIN32\I386\SAV32CLI
Geben Sie sonst folgendes ein:
CD SAV32CLI
Geben Sie nun ein:
SAV32CLI -DI -P=C:\VIRUSLOG.TXT
Hierdurch werden alle festen Laufwerke desinfiziert.

Durch diesen Befehl wird SAV32CLI gestartet, wobei alle Verzeichnisse und Unterverzeichnisse auf Ihrem PC überprüft werden. Mit dem Virus infizierte Dateien werden gesäubert und ein Bericht über sie im Rootverzeichnis von Laufwerk C: erstellt. SAV32CLI desinfiziert alle desinfizierbaren Dateien.

Alle anderen Dateien müssen gelöscht werden. Einige dieser Dateien wurden von dem Virus abgelegt und müssen nicht wiederhergestellt werden, andere sollten mit Sicherungskopien wiederhergestellt werden.

SAV32CLI -REMOVE -P=C:\REMOVLOG.TXT

Durch diesen Befehl wird ein Bericht in das Rootverzeichnis von Laufwerk C: geschrieben. Mit diesem Befehl kann auch überprüft werden, welche gelöschten Dateien mit Sicherungskopien wiederhergestellt werden müssen.

Unter Windows NT, wenn die Desinfektion und das Löschen beendet sind, geben Sie "Explorer" ein, um den Windows-Desktop neu zu starten.

Unter Windows 2000/XP, wenn die Desinfektion und das Löschen beendet sind, geben Sie "Exit" ein, um die Befehlseingabeaufforderung zu verlassen. Starten Sie den Computer in Windows neu.

Installieren Sie Sophos Anti-Virus oder installieren Sie es erneut, starten Sie dann eine Überprüfung mit der Option "Alle Dateien", um sicherzustellen, dass der Virus entfernt wurde.

Systemwiederherstellung und Windows XP

Hinweis: Hierdurch werden alle zuvor erstellten Wiederherstellungsoptionen gelöscht.

Sollte der Virus nicht entfernt worden sein, wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Sophos.

Infizierte Dateien können nicht immer in ihren Originalzustand zurückverwandelt werden. Bei einer desinfizierten Datei kann eine korrekte Funktionsweise nicht garantiert werden. Zur Wiederherstellung von Dateien sollten sie einzeln von Sicherungskopien, neuen Datenträgern oder einem virenfreien Computer wiederhergestellt werden.

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2. Desinfektion von PE-Dateien auf Windows 95/98/Me

Für die Desinfektion von PE-Dateien unter Windows 95/98/Me und DOS verwenden Sie DOS SWEEP mit dem Parameter -DIPE.

Im Ordner Tools\ESD auf der Sophos-CD finden Sie eine Basisversion von DOS SWEEP. Sie können DOS SWEEP auch von der Download-Webseite als Notfalldiskette für SAV (DOS) im Bereich Downloads herunterladen. Kopieren Sie die Dateien in das Verzeichnis C:\Sophtemp auf Ihrem Computer. Fügen Sie alle relevanten IDEs zu diesem Ordner hinzu.

Lesen Sie zunächst die Hinweise zur Wiederherstellung in der Virenanalyse nach, ob vor (und nach) der Desinfektion zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.

Bevor Sie DOS SWEEP unter Windows 95/98/Me starten, sollten Sie sicherstellen, dass der Virus nicht im Speicher resident ist. Dazu müssen Sie in einer 16-Bit-Umgebung desinfizieren, um zu gewährleisten, dass der 32-Bit-Virus vollständig entfernt wurde.

Unter Windows 95/98

Unter Windows Me


Gehen Sie in das Verzeichnis Sophtemp und starten Sie DOS SWEEP.

C:
CD \
CD SOPHTEMP
SWEEP C: -PB -DIPE -P=VIRLOGC.TXT

Mit diesem Befehl wird SWEEP gestartet und SWEEP überprüft nun alle Verzeichnisse auf Ihrem Computer, einschließlich aller Unterverzeichnisse. Mit dem Virus infizierte Dateien werden desinfiziert.

Wiederholen Sie diesen Vorgang für die anderen Laufwerke (z. B. SWEEP D: -PB -DIPE -P=VIRLOGD.TXT.)

Alle anderen Dateien müssen gelöscht werden. Einige dieser Dateien wurden von dem Virus abgelegt und müssen nicht wiederhergestellt werden. Andere müssen mit Sicherungskopien wiederhergestellt werden.

SWEEP C: -PB -REMOVEF -P=REMVLOGC.TXT

Wiederholen Sie diesen Vorgang für die anderen Laufwerke (z. B. SWEEP D: -PB -REMOVEF -P=REMVLOGD.TXT).

Identifizieren Sie mit Hilfe der Protokolldateien, welche der gelöschten Dateien von einer virenfreien Sicherungskopie oder von dem originalen Datenträger wiederhergestellt werden müssen.

Nach der Desinfektion müssen Sie den Computer in Windows neu starten. Installieren Sie, wenn nötig, Sophos Anti-Virus erneut, um den Computer in Windows überprüfen. Dies ist erforderlich, um sicherzustellen, dass alle Verzeichnisse, die unter DOS nicht erkannt wurden, (deren Namen ungültige Zeichen, wie z. B. "!" und "?", enthalten) überprüft werden.

Systemwiederherstellung unter Windows Me

Hinweis: Hierdurch werden alle zuvor erstellten Wiederherstellungsoptionen gelöscht.

Sollte der Virus nicht entfernt worden sein, wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Sophos.


Infizierte Dateien können nicht immer so wiederhergestellt werden, dass Sie den Originalzustand erhalten. Bei einer desinfizierten Datei kann nicht garantiert werden, dass sie problemlos funktioniert. Um Dateien wieder in ihren Originalzustand zu bringen, sollten diese von Backups, originalen Datenträgern oder einem virenfreien Computer wiederhergestellt werden.

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3. Desinfektion oder Entfernung von PE-Dateien auf anderen Plattformen

PE-Dateien sind Windows 95/98/Me/NT/2000/XP-Programme. Auf anderen Plattformen sollten Sie in den meisten aller Fälle die infizierten Dateien löschen und mit Backups, von neuen Datenträgern oder von einem virenfreien Computer ersetzen.

3.1. Desinfektion von PE-Dateien unter DOS

3.2. Entfernung von infizierten PE-Dateien unter NetWare

Wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Sophos.

3.3. Desinfektion von PE-Dateien unter Unix

Desinfektion infizierter Dateien:

3.4. Desinfektion von PE-Dateien unter OS/2

Desinfektion der infizierten Dateien:

3.5. Desinfektion der PE-Dateien unter OpenVMS

Desinfektion der infizierten Dateien:

Genauere Informationen zur Verwendung dieser Befehlszeilenparameter und Beispielbatchdateien finden Sie im Benutzerhandbuch von Sophos Anti-Virus für OpenVMS.

Hinweis: Wenn weiterhin Probleme bestehen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support von Sophos.

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